Drucken und der Arbeitsplatz der Zukunft

Wie passen Drucken und der Arbeitsplatz der Zukunft zusammen?

Leipzig, 01.12.2020 – Mit einer zunehmenden Digitalisierung scheint es, als ob Druckprodukte im Büro bald der Vergangenheit angehören könnten. Doch haben Drucker tatsächlich keinen Platz mehr in einer digitalen Arbeitswelt oder sind sie wichtiger als man denkt?

Was wird überhaupt noch gedruckt?

Schon heute sind viele der Dienstleistungen digital erhältlich. Kaum jemand druckt zum Beispiel noch Bahntickets, auch wenn das beim Fahrgastrecht wohl noch dauert. Man checkt über das Smartphone ein. Im Allgemeinen sind Tickets, genauso wie Rechnungen und andere Dokumente, zunehmend digital erhältlich und nutzbar. Dem steht gegenüber, dass viele Menschen auch noch auf klassisch ausgedruckte Tickets setzen.
Auch Verwaltungsdienste will die Bundesregierung bis 2022 komplett zentralisieren und digitalisieren. Die Bundesregierung will das Dokumentenmanagement für den Bürger noch einfacher gestalten und ihm helfen weiter auf den Druck zu verzichten. Auch Kontoauszüge klassisch am Automaten zu ziehen, ist mittlerweile eine Seltenheit geworden.

Man sieht also, dass die Notwendigkeit für Gedrucktes in einigen Bereichen den digitalen Alternativen zum Opfer gefallen ist. Das Druckvolumen jedoch hat sich insgesamt nicht groß verringert, da es immer noch genug Bedarf dafür gibt.

Wo sind Druckprodukte noch wichtig?

Es gibt natürlich noch Kunden die wichtige Dokumente in gedruckter Form bevorzugen. Diese gefühlte Sicherheit hilft ihnen, gegen eventuelle technische Schwierigkeiten und Engpässe gewappnet zu sein. Es Menschen mehr Sicherheit, wenn sie ein wichtiges Dokument Schwarz-auf-Weiß vor sich liegen haben. Dies trifft vor Allem auch bei Dokumenten zum Arbeitsverhältnis (Verträge, Zeugnisse) zu. Mitunter stemmen sich auch ein paar wenige gegen die Digitalisierung, vielleicht aus nostalgischen Gründen.

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die bessere Lesbarkeit und bessere Informationsaufnahme von ausgedruckten im Gegensatz zu digital präsentierten Texten, wie aktuelle Studien nahelegen. Dort ist die Lesbarkeit von Texten auf Papier der von Texten auf dem Bildschirm überlegen. Hier gibt es eine tolle Studie zu Chancen und Risiken digitaler Medien in der Schule von der Bertelsmann-Stiftung, aus dem Jahre 2015.

Insgesamt kann man sagen, dass Druckdokumente immer noch präsent und wichtig im Unternehmenskontext sind und sich so schnell auch nichts daran ändern wird.

Welchen neuen Herausforderungen muss sich die Druckbranche stellen?

Auch wenn viele Druckdienstleistungen immer noch relevant sind, muss sich die Druckbranche in der Zukunft und gerade im Kontext des zukünftigen Arbeitens neuen Herausforderungen stellen.

3D-Drucker

Digital produzierte und präsentierte Inhalte werden immer noch häufig ausgedruckt und entsprechen dann oft keiner guten Gestaltung oder Corporate Identity mehr.

Aus diesem Grund rückt das Dokumentenmanagement in den Fokus. Der Aufwand des Dokumenten-und Druckmanagements kann reduziert und automatisiert werden. Auch Webseiten und andere digitale Inhalte können für den eventuellen Ausdruck optimiert werden, um die unternehmerischen Standards zu gewährleisten.
Unternehmen sollten prüfen, ob sie ihr Angebot dadurch verbessern können, wenn sie gedruckte Informationen oder Zusatzleistungen anbieten, die zudem die Wertigkeit erhöhen.

Spannende Entwicklungen im Druckermarkt sind 3D-Drucker, Drucker mit Weißdruck, aber auch Multifunktionsgeräte mit einer direkten Anbindung an das eigene E-mail-System und das Dokumentenmanagement.

Für Sie als Unternehmen ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln, wie Sie in Zukunft mit dem Thema Drucken umgehen wollen und wie es in Ihren Arbeitsplatz der Zukunft hineinpasst. Auch bei bestehenden Drucklandschaften beraten wir gerne und helfen bei der Digitalisierung und Einbindung Ihrer Arbeitsabläufe.