Drucken und der Arbeitsplatz der Zukunft

Wie passen Drucken und der Arbeitsplatz der Zukunft zusammen?

Leipzig, 14.03.2019 – Mit einer zunehmenden Digitalisierung scheint es, als ob Druckprodukte im Büro bald der Vergangenheit angehören könnten. Doch haben Drucker tatsächlich keinen Platz mehr in einer digitalen Arbeitswelt oder sind sie wichtiger als man denkt?

Was wird überhaupt noch gedruckt?

Klar ist, dass schon jetzt viele der Dienstleistungen, die früher gedruckt wurden, mittlerweile digital erhältlich sind. So drucken viele ihre Flugtickets nicht mehr aus, sondern checken über das Smartphone ein. Im Allgemeinen sind Tickets, genauso wie Rechnungen und andere Dokumente, zunehmend digital erhältlich und nutzbar. Dem steht gegenüber, dass viele Menschen auch noch auf klassisch ausgedruckte Tickets setzen.
Auch Verwaltungsdienste will die Bundesregierung in den nächsten Jahren komplett zentralisieren und digitalisieren. Die Bundesregierung will das Dokumentenmanagement für den Bürger noch einfacher gestalten und ihm helfen, zunehmend auf Ausgedrucktes zu verzichten. Einen Kontoauszug noch klassisch am Automaten zu ziehen, ist mittlerweile auch eine Seltenheit geworden.

Man sieht also, dass die Notwendigkeit für Gedrucktes in einigen Bereichen den digitalen Alternativen zum Opfer gefallen ist. Das Druckvolumen jedoch hat sich insgesamt nicht groß verringert, da es immer noch genug Bedarf dafür gibt.

Wo sind Druckprodukte noch wichtig?

Im Beispiel von Tickets zeigt sich gut, dass Kunden häufig noch ein wichtiges Dokument in gedruckter Form bevorzugen. Diese gefühlte Sicherheit hilft ihnen, gegen eventuelle technische Schwierigkeiten und Engpässe gewappnet zu sein. Wenn man einen wichtigen Flug bekommen will, kann man unter Umständen nicht immer auf sein Smartphone vertrauen. Es gibt vielen Kunden mehr Sicherheit, wenn sie ein wichtiges Dokument Schwarz-auf-Weiß vor sich liegen haben. Dies trifft vor Allem auch bei Dokumenten zum Arbeitsverhältnis, beispielsweise Verträgen und Lohndokumenten, zu.

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die bessere Lesbarkeit und bessere Informationsaufnahme von ausgedruckten im Gegensatz zu digital präsentierten Texten, wie aktuelle Studien nahelegen. Dort ist die Lesbarkeit von Texten auf Papier der von Texten auf dem Bildschirm überlegen.

Insgesamt kann man sagen, dass Druckdokumente immer noch präsent und wichtig im Unternehmenskontext sind und sich so schnell auch nichts daran ändern wird.

Welchen neuen Herausforderungen muss sich die Druckbranche stellen?

Auch wenn viele Druckdienstleistungen immer noch relevant sind, muss sich die Druckbranche in der Zukunft und gerade im Kontext des zukünftigen Arbeitens neuen Herausforderungen stellen.

3D-Drucker

Digital produzierte und präsentierte Inhalte werden immer noch häufig ausgedruckt und entsprechen dann oft keiner guten Gestaltung oder Corporate Identity mehr. Aus diesem Grund rückt das Dokumentenmanagement in den Fokus. Hier werden gute und cloudbasierte Lösungen angeboten, die den Aufwand des Dokumenten-und Druckmanagements reduzieren können. So können Sie auch Webseiten und andere digitale Inhalte für einen eventuellen Ausdruck optimieren, um die unternehmerischen Standards zu gewährleisten.
Unternehmen sollten prüfen, ob sie ihr Angebot dadurch verbessern können, wenn sie gedruckte Informationen oder Zusatzleistungen anbieten, die zudem die Wertigkeit erhöhen.
Eine der spannendsten neuen Entwicklungen im Druckermarkt ist definitiv der 3D-Drucker. Auch hier liegen viele Einsatzmöglichkeiten am zukünftigen Arbeitsplatz.

Für Sie als Unternehmen ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln, wie Sie in Zukunft mit dem Thema Drucken umgehen wollen und wie es in Ihren Arbeitsplatz der Zukunft hineinpasst.

Teile diesen Beitrag, wenn er dir gefallen hat!