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Digitaler Arbeitsplatz 4.0 – Kollege Roboter

Digitaler Arbeitsplatz 4.0 – Kollege Roboter

Digitaler Arbeitsplatz 4.0 – Kollege Roboter

Leipzig 30.08.18 – Die unsichtbare Revolution der Arbeitswelt ist durch Automation und die digitale Transformation im vollen Gange. KI-gestützte Roboter können den Menschen bei der Arbeit unterstützen, ergänzen oder ersetzen. Dies ist der dritte Teil der Fokusreihe zum Thema Digitaler Arbeitsplatz 4.0.

Selbstfahrende Autos und LKWs, Roboter-Assistenten in Industrie, Medizin oder in juristischen Bereichen – die Digitalisierung revolutioniert anhand von Künstlicher Intelligenz und robotergestützten Abläufen die Arbeitswelt und darüber hinaus eines jeden Leben.

Industrie 4.0 – Automatisierung und Digitalisierung

In der Industrie werden schon häufig Roboter genutzt, die Fachkräfte in der Produktion unterstützen. Kollaborierende Roboter (Kobots) arbeiten mit Menschen zusammen und sind mit Sensoren ausgestattet, die auf Menschen reagieren und flexibel und leicht zu programmieren sind. Die technischen Unterstützer können in der Logistik, Montage oder der Bestückung von Maschinen Hilfe leisten. Auch weitere technologische Hilfen kommen zum Einsatz: Zum Beispiel können Arbeitsschritte virtuell in Datenbrillen eingeblendet werden. Diese erweiterte Realitätswahrnehmung, Augemented Reality, kann mit der Vernetzung von realer und virtueller Welt die Produktion beschleunigen.
Der badische Hersteller für Antriebstechnik SEW-Eurodrive konnte seit Einsatz der Assistenten die Produktionszeit halbieren. Das Wachstum von Unternehmen durch Robotik bedeutet mehr Arbeitsplätze – aber nicht für jeden: Geringqualifizierte werden in Zukunft weniger Arbeit finden, für Facharbeiter sieht die Lage dem Gegenüber allerdings gut aus.

Auch das sogenannte Platooning verändert die Arbeitswelt. Hierbei handelt es sich um autonomes Fahren, bei dem in einer Kette an LKWs bloß das vorderste Fahrzeug menschlich gesteuert wird – die anschließenden Fahrzeuge fahren hinterher. Trotzdem muss sich in jedem Fahrzeug ein Fahrer befinden. Muss dieser jedoch nicht selbst fahren, kann er während der Fahrt komplexere Aufgaben übernehmen und wird beispielsweise zum Logistiker. Das Fahren im Windschatten spart Sprit und soll noch in diesem Jahr auf deutschen Autobahnen getestet werden.

Roboter: Unterstützung oder Ersatz?

Berufe, die hochstandardisiert sind, werden in Zukunft von Maschinen ersetzt werden. Bisher erfolgte der Einzug von robotergestützten Helfern zu einem hohen Anteil in folgenden Berufe:

  • 82,5 Prozent der Berufe in der Metallerzeugung und –bearbeitung
  • 75,6 Prozent Elektroberufe
  • 75,3 Prozent Bäcker und Konditoren
  • 69,9 Prozent Finanz- und Rechnungswesen, Buchhaltung

Eher selten können Roboter Menschen im Beruf helfen, wenn sie Lehrer, Kosmetiker oder Apotheker sind, sowie Rechtsberufe oder soziale Berufe haben – meist betreffen dies Bereiche, bei denen Menschen sehr nah mit Menschen arbeiten.

Andererseits entstehen durch die digitale Transformation auch viele neue Berufe für Digitalexperten: Diese Berufe heißen Big Data Scientist (Aufbereitung von Daten), Security Manager (Datenschutz und Datensicherheit), Digital Consultant (verantwortet die Digitalisierung von Abläufen und Prozessen), Content Manager (inhaltliche Planung von Websites), oder Social-Media-Experten. Auch das Ingenieurwesen wird zukünftig immer wichtiger – zur Erschaffung und Weiterentwicklung von humanoiden Robotern.

Die vierte industrielle Revolution

Das Zeitalter, das wir derzeit miterleben, kann definitiv als die vierte industrielle Revolution bezeichnet werden – nach der Erfindung der Eisenbahn, Automatisierungen in der Industrie und der Erfindung des Computers. KI kann menschliche Intelligenz kopieren, wobei sie sich am Aufbau des Gehirns orientiert. Künstliche neuronale Netze werden am Computer trainiert und mit Daten angereichert – KI kann Muster erkennen und Probleme selbstständig lösen.
Der neue Treiber heißt Intelligenz: Roboter haben gelernt zu lernen und sich zu vernetzen. Arbeit verändert sich und zwar alle Arbeitsbereiche gleichzeitig. Softwares können Anwälten helfen, Dateien nach Vertragsklauseln zu durchsuchen und Entscheidungsvorschläge liefern.

Darüber hinaus werden die aktuellen informationstechnologischen Entwicklungen die Medizin radikal verändern. Roboter können als wandelnde Datenbanken Auswertungen von Computertomographien übernehmen und im Bereich der Diagnosebestimmung alle Fallbeispiele sowie Therapieverläufe der Welt durchsuchen – und damit Arbeit leisten, zu der ein menschliches Gehirn nicht in der Lage wäre.

Zum jetzigen Stand kann ein Roboter zwar viele Vorgänge ersetzen, aber empathisch-soziale Handlungen sind bisher ausschließlich von Menschen durchführbar. In anderen Bereichen ist die Unterstützung und Ergänzung von menschlichem Handeln durch KI von großem Vorteil.

Nächster Beitrag: Blick in die Zukunft

Im nächsten Beitrag wird ein Blick an den Digital Workplace 2020 gewagt und Expertenwissen hinzugezogen, wie die Zukunft an KI-gestützten Arbeitsplätzen aussieht.

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