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Der Start in eine nachhaltige IT

Der Start in eine nachhaltige IT

Der Start in eine nachhaltige IT

Leipzig, 08.08.2018 — Im Zuge der Modernisierung der IT-Infrastruktur wird auch das Thema Nachhaltigkeit und Green IT wichtiger. Das 2017 verabschiedete Gesetz der CSR-Berichtspflicht unterstützt diesen Gedanken und zielt darauf ab, die Transparenz über ökologische und soziale Aspekte von Unternehmen in der EU zu erhöhen.

Die CSR-Berichtspflicht

Bereits 2014 haben das Europäische Parlament sowie die Mitgliedsstaaten der EU die CSR-Richtlinie (CSR = Corporate Social Responsibility) verabschiedet, die große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Kreditinstitute, Finanzdienstleister sowie Versicherungsunternehmen zur Berichterstattung veranlasst. Sie geht stärker als bisher auf wesentliche nichtfinanzielle Aspekte der Unternehmenstätigkeit ein. Dabei geht es um Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen sowie die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung — und soll darüber hinaus die Aufmerksamkeit für betroffene Themen schärfen. Seit dem Geschäftsjahr 2017 ist das CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz als deutsches nationales Recht auf Lageberichte anwendbar. In der Praxis kann die CSR-Berichtspflicht auch mittelständische Unternehmen betreffen, solange diese in die Lieferkette eines Großunternehmens eingebunden sind. Obwohl gesetzlich für mittelständische Unternehmen keine Berichtspflicht vorliegt, können jene, wenn sie ihr nicht nachkommen bei der nächsten Lieferantenbewertung herabgestuft werden und an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

Nachhaltige IT — was ist das?

Nachhaltigkeit betrifft über Umweltschutz hinaus viele unterschiedliche Geschäftsbereiche. Hinter dem Corporate Social Responsibility-Prinzip stehen Maßnahmen bezüglich Mitarbeitern, Kunden, Partnern, der Umwelt und der Gesellschaft. Zu Zeiten des Klimawandels stellt der Umweltschutz jedoch oft ein Druckmittel von Kunden, Mitarbeitern, NGOs oder Partnern dar, um verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Auch im IT-Bereich können erkennbare Effekte erzielt werden. Als nachhaltige IT oder auch Green IT bezeichnet man die ressourcenschonende Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) über den gesamten Lifecycle hinweg – von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung. Dabei stellt Strom den größten Ressourcenverbrauch dar. Einen Lösungsansatz bildet zum Beispiel das Zusammenführen von Systemen und eine damit einhergehende Reduzierung an Rechenzentren und Servern. Darüber hinaus sollten laufende Kühlsysteme in Rechenzentren auf Energieeffizienz geprüft und im gegebenen Fall verbessert werden. Da immer mehr Betriebe in Zeiten der Digitalisierung IT-Technologien einsetzen, ist die Transformation in ein nachhaltiges Unternehmen und die Umsetzung von Green IT noch wesentlicher.

Green IT — Drei Kriterien

Drei Kriterien verdeutlichen an dieser Stelle die Handlungsräume für Green IT:

  1. Umfassendes Recycling
    Nachhaltige IT bedeutet auch gleich: Recyceln und sich bewusst sein, dass intakte Altgeräte nicht auf der Müllhalde oder in Abfallöfen landen sollten. Viele Materialien, aus denen die Geräte bestehen, können für weitere Produktionen verwendet werden und nicht verschwendet werden — auf lange Sicht können sogar die Betriebskosten gesenkt werden. Ziel beim Recycling sollte die Herstellung eines „geschlossenen“ Produktionskreislaufs sein: Das Wiederverwerten von Materialien für neue Produkte.
  2. Sicherheit der Materialien
    Zudem sollten Unternehmen darauf achten, dass Materialen, die in ihren angeschafften Produkten enthalten sind, nicht die Gesundheit und die Sicherheit des Menschen gefährden — auf Materialien mit giftigen Chemikalien sollte weitestgehend verzichtet werden, wie zum Beispiel auf Quecksilber, das früher in der IT verwendet wurde.
  3. Senkung der CO2-Emissionen
    Im Kampf gegen den Klimawandel müssen sich Unternehmen in erster Linie mit ihren CO2-Emissionen auseinandersetzen. Die Senkung dessen kann einerseits durch den Einsatz von erneuerbaren Energien erfolgen: Die Nutzung von erneuerbaren Energien für den erhöhten Stromverbrauch der Rechenzentren realisiert Green IT, ohne die Produktion einschränken zu müssen. Des Weiteren sollten sich Unternehmen mit ihrer Energieeffizienz beschäftigen: Eine hohe Energieeffizienz kann mit der gleichen Menge an Strom deutlich mehr Produkte herstellen. Weiterer Pluspunkt: Energieeffiziente Produkte wie Devices verbrauchen zum einen weniger Strom — zum anderen halten sie länger und sind somit beim Kunden gern gesehen.
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