Mehr Arbeit durch die Digitalisierung?

Mehr Arbeit durch die Digitalisierung?

Mehr Arbeit durch die Digitalisierung?

Digitalisierung wird in der gesellschaftlichen Debatte fast immer mit den Worten „smart, intelligent und unkompliziert“ charakterisiert. Mit diesen Eigenschaften ist die digitale Revolution nicht nur in der High-Tech- oder IT-Branche beheimatet, sondern wird auch in alteingesessenen Wirtschaftsbereichen, wie Rechts- oder Rechnungswesen, kontinuierlich präsenter. Immer häufiger werden Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz mit digitaler Technik und zunehmender Vernetzung konfrontiert, was nicht immer eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen mit sich führt.

DGB-Studie bestätigt: Mehrbelastung am Arbeitsplatz durch Arbeit 4.0

Im Rahmen einer bundesweit repräsentativen Studie hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) über 9.000 abhängig Beschäftige zur Digitalisierung der Arbeitswelt befragt und das Ergebnis ist eindeutig. 46 Prozent der ArbeitnehmerInnen geben an, dass ihre Arbeitsbelastung durch den Einsatz von digitalen Technologien gestiegen ist. 45 Prozent haben keine Veränderung bemerkt und nur 9 Prozent nehmen eine Entlastung wahr. Die höheren Arbeitsbelastungen seien „eine Folge der Entgrenzung und Verlängerung der Arbeitszeiten, der permanenten Erreichbarkeit und der Arbeitsverdichtung“, so DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.

Quelle: DGB-Index Gute Arbeit 2016

Quelle: DGB-Index Gute Arbeit 2016

Diese Zahlen sind Bestandteil des Jahresreport DGB-Index Gute Arbeit, dessen vollständige Ergebnisse erst im November 2016 veröffentlicht werden.

Die Politik ist gefordert

Bereits vorangegangene Studien, wie eine Untersuchung des Bundesarbeitsministeriums, in der zwei Drittel der Befragten eine höhere Arbeitsbelastung durch den Gebrauch digitaler Technologien bemerkten, zeigen den akuten Handlungsbedarf, um diesen negativen Trend zu stoppen. In diesem Zusammenhang fordert Annelie Buntenbach:

Die Digitalisierung führt also nicht im Selbstlauf zu Entlastungen. Es braucht einen politischen Gestaltungsrahmen, damit der Trend, nach dem sich Arbeit zum Stressfaktor Nummer eins entwickelt hat, gedreht werden kann und durch die Digitalisierung nicht auch noch verstärkt wird. Es ist deshalb notwendig, dass die neuen Freiheiten durch Tablet und Smartphone ermöglicht, aber auch ausreichend abgesichert werden.“

Weitere Informationen zum DGB-Index Gute Arbeit 2016 und der vorrangegangenen Jahre finden Sie hier:


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