Inside e-dox AG: Unsere Iryna in der Software Entwicklung

Die e-dox AG in Leipzig wird 2020 volljährig! Den 18. Geburtstag zum Anlass wollen wir nutzen, um unser Team in der neuen Blog-Serie „Inside e-dox AG“ regelmäßig vorzustellen. Im zweiten Teil der Vorstellungsreihe wollen wir unsere Iryna vorstellen, eine Wiederholungstäterin, die bereits zum zweiten Mal den Weg zu uns fand.  Die gebürtige Ukrainerin ist nun seit Januar 2020 Software Entwicklerin in Vollzeit bei der e-dox in Leipzig.

unsere Software Entwicklerin Iryna

Wie und wann bist du zur e-dox gekommen?

Meine erste Berührung mit der e-dox hatte ich als Werkstudentin während meines Studiums der Informations- und Telekommunikationstechnik an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Ich begann meine erstmalige Tätigkeit im Unternehmen im Oktober 2018. Durch den Job wollte ich die in der Uni gelernten Fähigkeiten in den Bereichen Java- und Webentwicklung endlich praktisch anwenden. Die damalige Stellenanzeige der e-dox fand ich sehr passend. Ich bewarb mich, wurde eingeladen und konnte schon bald mit der Arbeit beginnen. Nachdem ich sechs Monate hier gearbeitet hatte, unterbrach ich die Tätigkeit, um mein Pflichtpraktikum bei einem anderen Unternehmen zu absolvieren. Dort konnte ich neue Eindrücke gewinnen. Nach Abschluss meines Masterstudiums kehrte ich im Januar 2020 in Vollzeit zurück zur e-dox und freue mich auf die neuen, spannenden Herausforderungen.

Was ist dein Job bei der e-dox AG?

Hauptsächlich arbeite ich derzeit an einem Health-Connect-Projekt. Hauptziel dabei ist es, eine Plattform aufzubauen, die den Austausch von medizinischen Daten ermöglicht. Ganz konkret arbeite ich gerade an einer Applikation, die mit unseren Xerox Multifunktionsgeräten kommuniziert. Es sollen medizinische Dokumente gescannt werden. Anschließend soll deren Inhalt ausgelesen und in ein verschlüsseltes Format konvertiert werden. Am Ende sollen die entstandenen Daten dann auf Servern von Medizin-Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime gespeichert werden. Das ist ein sehr umfangreiches Projekt aus dem Bereich der Digitalisierung, woran eine Vielzahl von Unternehmen aus Sachsen zusammen arbeiten. Neben dieser Hauptaufgabe unterstütze ich mein Team auch bei unserem aktuellen Software-Sprint, bei dem wir im Team eine Anwendung für den verschlüsselten E-Mail-Versand entwickeln und gemeinsam programmieren.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die du mit ins Unternehmen bringst?

Es fällt mir etwas schwer diese Frage zu beantworten, da ich mich nicht so gerne selbst lobe. Ich glaube aber, dass ich ein Mensch bin, der gerne bereit für Veränderungen und neue Dinge ist . Auf den Weg in unsere agile Arbeitswelt bei der e-dox bin ich gern bereit das Team zu unterschützen und neue Impulse zu geben. Eine andere gute Eigenschaft ist wohl meine Geduld. Auch wenn es manchmal mehr Zeit für die Ergebnisfindung braucht, bleibe ich beharrlich bis eine Lösung gefunden wurde. Eine Sache, mit der ich mich auch positiv einbringen kann, ist meine kreative Ader. Das kann dem Team sicher auch an vielen Stellen hilfreich sein.

Was unterscheidet die Arbeit in Deutschland und in der Ukraine?

Da gibt es doch einige Unterschiede. Das erste, was mir besonders auffiel, ist, dass die Deutschen früher mit der Arbeit beginnen, teilweise schon 7:30 Uhr. Wohingegen die Arbeitnehmer in der Ukraine meist erst gegen 9:00 Uhr starten. Früher kommt normalerweise kein Kollege. Dafür verlassen die meisten Beschäftigten das Büro auch nicht vor 19:00 Uhr. Mittlerweile gibt es aber auch in der Ukraine flexible Arbeitszeiten. Ein anderer Punkt, den ich sehe, ist, dass die Arbeit in Deutschland stärker reglementiert wird. Es gibt viele Vorschriften und manchmal zu viel Bürokratie, die das Arbeiten stellenweise komplizierter machen. Was mich anfangs sehr wunderte, war, dass in Deutschland noch viele Dinge auf analogen Wegen erledigt werden. Als Beispiel fällt mir die elektronische Zahlung ein: Als ich beim Bäcker meinen Kaffee nur mit Bargeld bezahlen konnte, überraschte mich das sehr. In der Ukraine kann ich nahezu überall mit Karte oder dem Smartphone bezahlen, auch in kleinen Geschäften. Da gibt es noch etwas Nachholbedarf in Deutschland.

Was machst du gern außerhalb deiner Arbeit?

Da gibt es recht viele Dinge. Beispielsweise gehe ich sehr gerne wandern. Dabei war ich auch schon in der sächsischen und böhmischen Schweiz, wo es wirklich sehr schön war. Sehr gut gefiel mir auch die Erkundung der Wanderwege um den Starnberger See. Meine kreative Ader zeigt sich auch in der Freizeit. Ich zeichne sehr gern. Eine Sache, die ich besonders gern zeichne, sind Portraits. Weiterhin entwerfe und modelliere ich gerne Skulpturen. Ein Kollege belegt derzeit einen Kurs an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zu Leipzig. Es kann gut sein, dass ich mich ab April auch für ein Seminar in Grafik und Malerei anmelde. Eine andere Leidenschaft von mir ist das Reisen. Im März geht es für ein paar Tage nach Griechenland. Während des Urlaubs filme ich immer gerne das Geschehen, da es eine lebendigere Erinnerung ist, als nur Fotos zu haben.

Entweder – Oder

Wie tickt Iryna?

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