Rückblick: 2. Digitalisierungskonferenz in Halle (Saale)

Rückblick: 2. Digitalisierungskonferenz in Halle (Saale)

Rückblick: 2. Digitalisierungskonferenz in Halle (Saale)

Als vergangenen Donnerstag Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, die 2. Digitalisierungskonferenz in Halle (Saale) eröffnete, unterstrich er in seinem Grußwort, dass das Thema Datenschutz in der heutigen Zeit zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen zählt:

Ich begrüße es, dass der Wirtschaftsrat sich des zentralen Themas Datenschutz annimmt. Im liberalen Staat ist die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen die entscheidende Grundlage des Datenschutzes. Die Landesregierung Sachsen-Anhalts stellt sich den neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung und sucht den offenen und kritischen Dialog mit allen Beteiligten.

Die thematische Ausrichtung der Veranstaltung lag auf der 2018 in Kraft tretenden neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und deren Auswirkung für Unternehmen. Dabei standen Fragen über den betrieblichen Datenschutz, zukünftige Chancen und Risiken, die sich durch den einheitlich geltenden Datenschutz in Europa ergeben, im Vordergrund.

Neben zahlreichen Gästen aus der Landespolitik, u.a. Stefan Brangs, Staatssekretär im sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Beauftragter der sächsischen Staatsregierung für Digitales, beteiligten sich auch Experten aus der Wissenschaft und Wirtschaft an Diskussionen und Vorträgen.

Stefan Brangs auf 2. Digitalisierungskonferenz in Halle

Stefan Brangs während seiner Eröffnungsrede

Wirtschaft fordert „Balance zwischen Verbraucherschutz und Wirtschaftsinteressen“

Insbesondere Unternehmen haben Bedenken bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Datenschutzvorschriften. Dennoch ist sich die Mehrheit über einen gemeinsamen Rechtsrahmen einig. So auch Ingrid Weinhold, Geschäftsführerin der MABA Spezialmaschinen GmbH in Bitterfeld-Wolfen und Vizepräsidentin der IHK Halle-Dessau:

Nicht wenige Firmen fürchten, dass ihnen die neue EU-Datenschutzrichtlinie massiv bürokratischen Mehraufwand bringt, allein schon durch die neue Rechenschaftspflicht für den Umgang mit Daten. Deutschland braucht deshalb ein zukunftsorientiertes Datenschutzrecht – das heißt: eine vernünftige Balance zwischen Verbraucherschutz und Wirtschaftsinteressen. Und genau dies erwarten wir Unternehmer von der anstehenden Gesetzgebung!

Landesdatenschutzbeauftragte vertieften Datenschutz in drei Workshops

Nach dem allgemeinen Teil zum Thema Datenschutz und deren zukünftigen Einfluss auf KMUs luden die Landesdatenschutzbeauftragen zu drei thematisch unterschiedlichen Workshops ein. Dabei diskutierten die Experten mit Unternehmern und Wissenschaftlern über die neuen Herausforderungen, Probleme und deren Lösung.

Eins wurde während der Diskussion deutlich: Datenschutz-Richtlinien allein reichen in der heutigen Zeit nicht aus, um die Nutzung von Informationen für alle Beteiligten so transparent und sicher wie möglich zu gestalten. Viel mehr bedarf es weitere Ansätze, wie zum Beispiel einer besseren Aufklärung der Nutzer oder technische Unterstützung mittels „Privacy by Design“.

Die offizielle Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier:


Falls Sie Fragen zum Thema Datenschutz oder generell zur digitalen Transformation haben, können Sie uns gerne kontaktieren!

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2 Kommentare
  1. Sehr interessanter Artikel. Hoffe Sie veröffentlichen in regelmäßigen Abständen solche Artikel dann haben Sie eine Stammleserin gewonnen.Vielen Dank für die tollen Informationen.

    Gruß Anna

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