Deutsche Bürger sind sicherer im Netz unterwegs!

Deutsche Bürger sind sicherer im Netz unterwegs!

Deutsche Bürger sind sicherer im Netz unterwegs!

Internetkriminelle verursachen für kleine und mittlere Unternehmen jährlich Schäden in Milliarden Höhe. Mittlerweile stehen aber auch private Haushalte zunehmend im Fokus von Cyberkriminellen. Private Internetnutzer sind insbesondere durch „Phishing“-Attacken beim Online-Banking oder durch Trojaner leichte Beute für die oft gut organsierten Täter. Auch wenn Cybercrimedelikte stetig steigen, hat bei der privaten Nutzung des Internets ein Bewusstseinswandel eingesetzt.

Studienergebnis: Deutsche surfen sicherer!

Der Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) erfasst jährlich im sogenannten „DsiN-Index“ die Sicherheitslage von Verbrauchern im Internet. Neben Themen wie IT-Sicherheit veranschaulicht die Studie auch die allgemeine Akzeptanz gegenüber neuen digitalen Technologien und zeigt so in welchen Bereichen Aufklärungsarbeit seitens der Industrie sowie Politik nötig ist.
Zentrales Ergebnis der Anfang Juni vorgestellten Studie ist, dass der DsiN-Indix im dritten Jahr in Folge auf 65,4 Punkte angestiegen ist (im Vergleich dazu 2014: 60,2 Punkte, 2015: 63 Punkte). Ebenfalls deckte die Studie auf, dass trotz verbesserter Sicherheitslage die Verunsicherung bei Verbrauchern ebenfalls gestiegen ist. Dr. Thomas Kremer, Vorstandvorsitzender von Deutschland sicher im Netz e.V. sagte dazu:

„Wir beobachten eine Entkopplung der Sicherheitslage von der gefühlten Bedrohung im Internet. Wenn wir nichts unternehmen und sich dieser Trend fortsetzt, droht uns eine digitale Vertrauenskrise. Wir fordern daher eine stärkere Verantwortung aller Beteiligten zu digitaler Aufklärungsarbeit.“
Gründe für die verbesserte Sicherheitslage sieht Deutschland sicher im Netz e.V. beim Rückgang der sicherheitsrelevanten Vorfälle bei Verbrauchern sowie beim gestiegenen Wissen und der vermehrten Anwendung von Schutzmaßnahmen.

Auch wenn die Kenntnis über Sicherheit im Netz gestiegen ist, sieht auch Andreas Vierling, Geschäftsführer Cluster IT Mitteldeutschland e.V., Nachholbedarf in puncto Aufklärung:

„Das Unsicherheitsgefühl ist aus unserer Sicht ein Ausdruck für Unwissenheit. Nutzer sind sich der generellen Gefahren durch das Agieren im Internet heute meist bewusst. Jedoch fehlen ihnen – insbesondere in Abhängigkeit des Nutzerprofils, wie der DsIN-Index zeigt – häufig konkrete Informationen, wie genau sie sich und ihre Daten angreifbar machen und wie sie sich im Einzelfall schützen können. Das gilt nicht nur für den privaten Nutzer sondern auch für Unternehmer, für die Sicherheitsvorfälle besonders gravierende Folgen nach sich ziehen können. Deshalb kommt der Aufklärung an dieser Stelle eine zentrale Rolle zu. Informationen zu bündeln und den Nutzern kontinuierlich aktuell zur Verfügung zu stellen, ist eine Aufgabe, die auf vielen Ebenen angesiedelt ist. Sowohl von staatlicher Seite als auch von der IT-Wirtschaft sollte sie unserer Meinung nach getragen werden. Denn klar ist: Ohne Vertrauen in eine verlässliche IT sind die Digitalisierung und die Internetwirtschaft nicht denkbar.“

Weitere Informationen zu Deutschland sicher im Netz e.V. und zur Studie erhalten Sie hier:

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